IGA 2018 und Hansemesse (Fotos)

29.04.2018

Sonntag und herrlichstes Wetter. Also Fotoapparat eingepackt und auf zur IGA. Begonnen habe ich den Rundgang beim

S-Bahnhof. Somit haben wir nun aussagekräftige Fotos zu den beiden geplanten Wohnungsbaugebieten "Hamburger Tor" und "Seezeichenweg".

Um es vorwegzunehmen: Ich bin äußerst positiv überrascht, dass sich in Bezug Beseitigung der jahrelangen Vernachlässigungsschäden doch sehr viel auf dem IGA-Gelände getan hat, wie seit Jahren nicht mehr! Diese Nachricht hat alle Tradischiff-Freunde mit großer Freude erfüllt. So ist begonnen worden, den sehr langen und verwitterten Holzsteg vom IGA-Festgelände in Richtung Nationengärten zu erneuern. Dort riecht es jetzt nach frischem Holz und es kommt ein bißchen das gleiche Gefühl, wie bei der IGA 2003 auf.

Offensichtlich wurden viele Hauptwege "gekärchert", denn diese wirken auffällig sauberer als voriges Jahr. Das Moos, welches das IGA-Festzelt hat so schäbig aussehen lassen, ist von außen verschwunden und das Zelt strahlt nun weithin wieder leuchtend weiß. Nur von innen sieht die Zeltplane noch ein bisschen schmuddelig aus und sollte auch dort

gereinigt werden. Macht einfach einen besseren Eindruck auf gastierende Künstler.

Auch von den Holzbänken und vom Handlauf der Seebrücke wurde das Moos entfernt. Zudem wurden auf der Seebrücke einzelne defekte Holzbohlen durch nagelneue ausgewechselt.

Das Traditionsschiff hat frische Farbe bekommen und es wurden an Oberdeck die Ladebäume repariert. Alles in allem, es hat sich sichbar etwas getan in diesem Jahr auf dem Traditionsschiff und der IGA. Aber über die Jahre der Vernachlässigung gibt es einfach noch viel zu viele Baustellen, wo das IGA-Management noch viel Geld und Arbeit investieren muss. Wir hoffen, dass dieses auch über das Wahljahr 2019 hinaus fortgesetzt wird...

 

Bei aller Freude über die begonnenen Reparatur- und Restaurierungsarbeiten lassen wir uns aber nicht blenden!

Die IGA befindet sich quasi im Liquidationsverfahren, welches sofort durch die Stadt Rostock sofort beendet werden muss.

Zudem möchte die Stadt kostbare Fläche auf der Hansemesse und der IGA mit mehrgeschossigen Wohnhäusern und

mit einer Eis- und Sporthalle bebauen. Wo genau, und wie es dort momentan aussieht, wird in der Foto-Gallerie zu sehen sein. Zudem soll der IGA-Zaun abgebaut werden, weil er ja ein Erholungspark für die Rostocker und Rostockerinnen werden soll. Also die Rostocker Stadtvertreter planen den IGA-Park in die touristische Bedeutungslosigkeit zu schicken! Er soll eben nur ein Park wie der Schwanenteich in Reutershagen oder das Fischerdorf in Lütten Klein sein!

Ist ja auch klar: Ist der Zaun weg, dann verschwinden ganz schnell die noch verbliebenen Attraktionen, werden mit Grafittis beschmiert oder zerstört, wie z.B. der Weidendom, der Chinesische Pavillon, der Japanische Garten oder der Sportplatz usw.

Hundebesitzer gibt es reichlich in den anliegenden Stadtteilen. Da kann man garantiert auf den verbliebenen Wiesen nicht mehr bedenkenlos seine Picknickdecke auslegen, um mit seiner Familie in der Natur ungestört zu relaxen.

Insofern hoffen wir, dass die Stadt doch noch umdenkt, den und IGA-Park zu einem echten Touristenmagnet entwickelt. Das Potential hat das einzigartig schöne IGA-Gelände allemal und man sollte einen ungeschliffenen Diamant niemals wegwerfen: Bei richtigem Schliff wird daraus ein äußerst kostbarer Brillant!!! Das sollte die Stadt Eostock immer bedenken!

 

i.A. Andreas Schäfer

Rostocker Tradischiff-Freunde

 

 

 

Hinweis!

Jedes Bild in jeder Bilder-Gallerie hat einen kleinen Kommentar. Um ihn zu lesen den Mauszeiger über das Bild schieben und dort stehen lassen!

Bilder-Gallerie 1:  Gelände der Hansemesse

 

 

Bilder-Gallerie 2: IGA-Park-Gelände

 

 

Bilder-Gallerie 3: Gelände der maritimen Ausstellung

 

 

Bilder-Gallerie 4: IGA-Park-Gelände

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