Weiterentwicklung der IGA?

26.04.2018

 

Kurzfassung der Gedankensammlung zu einem (Weiter)Entwicklungskonzept der Hansemesse, IGA Park und Traditionsschiff "Dresden" hinsichtlich der Gestaltung zu einem touristisch attraktiven Ausstellungs- und Veranstaltungskomplex:

 

Viele Rostocker Bürger sehen die Bewerbung der Hansestadt Rostock zur BUGA 2025 äußerst skeptisch. Hierbei geht es Rostock wohl hauptsächlich darum, Fördergelder von ca. 60 Millionen Euro Höhe bei einem Investitionsvolumen von ca. 113 Millionen Euro für die ausschließliche touristische Aufwertung des Rostocker Stadtzentrums rund um den Stadthafen zu verwenden. Alle Zeichen der Kommunalpolitik deuten auf eine mittelfristige Abwicklung der IGA, egal ob die BUGA 2015 kommt oder nicht.
Zwar wurden kürzlich 2 Arbeitsgruppen von der Stadt Rostock gegründet um die Entwicklung der IGA voranzutreiben. Am 09.Mai. sollen um 17:00 Uhr diese Ergebnisse der Rostocker Bürgern vorgestellt werden (siehe Einladung im nachfolgenden Beitrag). Aber viele viel zu wichtige Punkte wären noch von der Bürgerschaft zu klären, bevor man eine ernstgemeinte Weiterentwicklung der IGA ausgehen kann.

Aus der Sicht der Rostocker Tradischiff-Freunde sollte ein Entwicklungskonzept folgende Aspekte enthalten und ausführlich behandeln:

 

1. Die Schaffung von kommunalpolitischen, rechtlichen, finanziellen und

personellen Rahmenbedingungen für den langfristigen Fortbestand der 

Hansemesse, des IGA Parks und des Traditionsschiffes "Dresden" als eng

koordinierten Ausstellungs- und Veranstaltungsverbund.

 

1.1. Rücknahme des immer noch gültigen Bürgerschaftsbeschlusses vom

15.02.2015 zur Liquidatition der IGA.

https://ksd.rostock.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1003745

https://ksd.rostock.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=7070785
https://ksd.rostock.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=7070899

 

1.2.

Keine Bebauung von IGA und Hanseflächen mit Wohnungsbauten und einer Eis- und Schwimmhalle.

Auschließiche Nutzung dieser vorgesehenden Bebauungsgebiete zur Weiterentwicklung der IGA und der Hansemesse.

https://ksd.rostock.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=7081913

https://ksd.rostock.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=7103798

http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Neue-Eis-und-Schwimmarena-Die-Sportler-sind-begeistert

 

1.3. IGA, Traditionsschiff und Hansemesse sollten von der Stadt Rostock als 

Zweckverbund gesehen werden. Die Ausstellungsflächen von Traditionsschiff und IGA betrennt voneinander zu betrachten dient nur dazu, die IGA zu isolieren und dann zu eliminieren.
Zugleich muss das Ansinnen aus der IGA einen Bürgerpark zu machen und die  Zäune zu entfernen von unseren Stadtvertretern aufgegeben werden.

https://ksd.rostock.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015035

 

1.4. Die BUGA-Bewerbung 2025 der Stadt Rostock wird nicht zu vermeiden sein. Sollte die BUGA 2025 tatsächlich in Rostock stattfinden, dann sollten Hansemesse, IGA und Traditionsschiff gleichberechtigt eingebunden werden.
 Ob mit oder ohne BUGA sollte die die kontinuierliche Weiterentwicklung der Hansemesse, der IGA und des Traditionsschiffes vorangetrieben werden.

 

1.5.

Offizielle Ausschreibung der Stelle des Geschäftsführes der IGA GmbH und die Besetzung der Stelle des IGA-Aufsichtsratsvorsitzenden mit einer Person, die sich selbst mit den Stadtteilen im Nordwesten Rostocks verbunden fühlt und sich somit für eine lange Perspektive für Hansemesse, IGA und Traditionsschiff aktiv einsetzt.

 

1.6.

Schnelle Erstellung von Weiterentwicklungskonzepten und rasche Umsetzung!
Als erstes deutliches Signal sollte der Meeresgott "Njörd" in den IGA-Park

zurückkehren, die Spuren des allmählichen Verfalls beseitigt werden und endlich viele Blumen und blühende Pflanzen in den IGA-Park zurückkehren.

 

1.7.

Proaktive effektive Werbung bundesweit durch Politik, Medien, Vereine usw. für die Hansemesse, IGA und das Traditionsschiff.

 

2.

Nachdem Planungs-, Rechts und Zahlungssicherheit der IGA hergestellt ist, muss auch in Rostock intensivst u.a. für IGA und Traditionsschiff geworben werden.

Dazu muss der Park natürlich kürzestfristig attraktiv genug gemacht sein, um Besucher zu locken und nicht zu enttäuschen. Dafür hat natürlich das neue IGA Management zu sorgen.

 

2.1

Umfangreiche und aktive Werbung auf Bundes- und Landesebene. Stärkste Werbung für IGA und Traditionsschiff muss aber in und um Rostock selbst stattfinden. Vor allem dort, wo Touristen Besucher und Tagesgäste eintreffen, wie am Flughafen Laage, am Hauptbahnhof Rostock, an den Fährterminals, am Kreuzfahrt-Terminal, in den Hotels und Ferienwohnungen, Campingplätze und auf dem Universitätsplatz.
Zudem sollten auch die Tourismuszentrale der IGA und dem Traditionsschiff zuarbeiten, indem entsprechendes Informationsmaterial den Rostocker Gästen zur Verfügung gestellt wird.

 

2.2. Stetige Blütenpracht von März bis Oktober sollte schon mal die Attraktivität der IGA schon kräftig heben.

 

 

2.3.

Schön angelegte Blumenbeete mit Motiven und Skulpturen aus Pflanzen wie z.B.  aus Buchsbaum sind als Attraktionen Dauerbrenner. So sind auch Labyrinthe und  Tunnelsysteme aus Pflanzen sehr beliebt. Sowas sollte die IGA unbedingt auch ihren Besuchern bieten.

 

2.4. Akustik- und Lichtinstallationen sowie Wasser- und  Windspiele sind

verschönern und bereichern eine Parklandschaft enorm. So sollten endlich die verrotteten Springbrunnen vor der Messehalle saniert werden.

 

2.5.

Ein Tretboot- und Ruderboot-Verleih an der IGA. Vielleicht ist sowas auch an der IGA denkbar.

 

2.6. Bei besonderen Veranstaltungen waren Schiffsmodellbauer vor Ort. Diese

zogen immer viele Interessenten und Neugierige an. Vielleicht könnte man permant Modellbauern von Schiffen Fahrzeugen und Flugzeugen einen Bereich kostenlos überlassen, wo sie ihre Modelle testen. Das würde für Abwechslung in der IGA sorgen.

 

2.7

Vielleicht könnte man jungen Künstern die IGA-Bühne kostenlos überlassen, damit sie sich kostenlos präsentieren und Bühnenerfahrungen sammeln können.

 

2.8.

In der Vergangenheit gab es Konzerte und Veranstaltungen mit erstklassigen nationalen und internationalen Künstlern. Sie lockten an einem Veranstaltungstag bis zu zig-tausend Besucher. Solche Open Air -Veranstaltungen mit einer solchen Anziehungkraft gibt es schon lange nicht mehr. Wer von den Künstlern mag schon unter so einem schmuddeligen Veranstaltungszelt spielen?

 

2.9. Parkour für Kinder mit Fahrzeugen zu selber lenken. Eine sehr beliebte

Attraktion.

 

2.10. Für Behinderte, ältere Gäste, Familien mit kleinen Kindern usw. wäre eine

Park-Bahn eine große und sinnvolle Bereicherung. Diese könnte auf ihrem

Rundkurs auch als Zubringer für das Traditionsschiff vom S-Bahn-Bahnhof und den anliegenden Parkplätzen dienen.
Bei Bedarf wäre ein Shuttel-Service der IGA zum Kreuzfahrt-Terminal eine Option.

 

2.11. Erschließung von Möglichkeiten um die Potentiale der Universität und der

Schulen.

 

2.12.

Abschluss von Patenschaften über Blumenbeete.

 

2.13.

Genügend Sitzmöglichkeiten auch mit Sonnenschutz und Unterstellmöglichkeiten bei Regen.

 

2.14. Die willkürlich geschlossenen 3. Parkreihen der anliegenden Wohngebiete

sollten von der Stadt übernommen und restauriert werden. Somit wird das Wildparken bei publikumsintensiven Veranstaltungen und Messen

vorgebeugt. Zu solchen Veranstaltungen reichen die vorhanden Parkplätze dort nicht aus.

 

2.15.

Natürlich sollte auch die gastronomische Versorgung während der Hauptsaison auf der IGA gesichert sein. Ergänzend sollte man zumindest auf dem Traditionsschiff auch hochwertige und repräsentative Souvenire anbieten.

 

2.16. Das Traditionsschiff sollte als Museum und Stätte zur Präsentation des

maritimen Erbes unserer Stadt bewahrt werden. Allerdings könnte man die Ausstellung mit multimedialer Präsentation und Rundgängen mit

Museumsführern ergänzen.

 

Das sind Ideen, Erfahrungen und Vorschläge, die bei uns eingegangen sind. Wichtig ist, in erster Linie, dass die Kommunalpolitik unverzüglich klare Zeichen setzt, dass sie es mit ihren Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung wirklich ernst meint.

Dieses wird sich bei der Informationsveranstaltung auf dem Traditionsschiff am

09. Mai ganz schnell erkennen lassen.

 

Die ausführliche Version unserer Gedankensammlung haben wir hier als .pdf-Dokument zum Download unter diesem Beitrag eingefügt.

 

i.A. Andreas Schäfer
Rostocker Tradischiff-Freunde

Weiterentwicklung der IGA
Ausführliche Abhandlung zum Thema Weiterentwicklung der IGA
Weiterentwicklung_der_IGA.pdf
PDF-Dokument [395.1 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2018 rostocker-tradischiff-freunde.de