BUGA 2025 gegen IGA 2003?

23.04.2018

 

Beschluss zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie bezüglich der BUGA 2025 in  Rostock

 

https://ksd.rostock.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=7103568

 

Warum muss es denn unbedingt die BUGA 2025 sein? Es folgen alle 2 Jahre

immer neue auf die man sich bewerben könnte.

Hat das eventuell damit zu tun, dass im Frühjahr 2019 ein neuer Oberbürgermeister und auch die Bürgerschaft neu gewählt wird? Der Oberbürgermeister ist ja bekannt dafür, dass er vorwiegend seine Interessen und die der von ihm vertretenen Lobby eintritt und jetzt erst recht nach dem Motto lebt "Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt's sich ganz ungeniert!". Möchte die Bürgerschaft dann den "Schwarzen Peter" den Oberbürgermeister mitgeben, wenn er dann im nächsten Jahr noch der Oberbürgermeisterwahl sein Amt räumen muss? Nein! Natürlich hat auch die Rostocker Bürgerschaft einen ganz entscheidenden Anteil daran, dass der IGA-Liquidationsantrag der IGA im Jahr 2015 eine Mehrheit gefunden hat und somit beschlossen wurde. Welchen Anteil an dieser Mehrheit jede einzelne Partei und Wählergruppen hat, dass wird im Vorfeld der Bürgerschaftswahl im Jahr 2019 noch zu analysieren sein, so wie auch der Beschluss zur Abberufung von Frau Karina Jens als Aufsichtsratsvorsitzende der IGA und die Festlegung, dass die für die IGA kein neuer Geschäftsführer ausgeschrieben wird, sondern mit oberbürgermeistergenehmen Personen kommissarisch besetzt wird! 

 

Sollen die Rostocker Bürger wieder mit Entscheidungen von der Stadt überrumpelt werden, weil gar nicht mehr die Zeit ist, die Rostocker ausführlich über alle Belange und Auswirkungen einer BUGA 2012 zu informieren, denn die Bewerbung muss spätestens im Juni 2018 eingereicht sein, also in 2 Monaten!!!

Wo ist sie denn die Machbarkeitsstudie? Insbesondere würde uns interessieren, in wie weit die IGA mit ihren Flächen, mit der Messehalle in die BUGA 2025 eingebunden wird! Bisher ist diesbezüglich ein ganz großes Schweigen!

 

Unserer Ansicht nach wird die gleiche Strategie wie beim Bürgerentscheid voriges Jahr gefahren:

- keine transparente und allfassende Informationspolitik für die Rostocker Bürger

- keine Möglichkeit der Bürger, sich tiefgreifend mit dem Thema zu befassen

- absichtlich alles unter Zeitdruck, damit der Rostocker vor vollendete Beschlüsse

  der Stadt gestellt wird, weil für eine wirkliche Bürgerbeteiligung wie z.B.

  einem Bürgerentscheid gar keine Zeit mehr ist

- lokale Medienberichte geben hauptsächlich die veröffentlichen Standpunkte

  des Rathauses wieder

 

Fazit:

Es wird wieder Zeit, dass wirkliche Demokratie ins Rostocker Rathaus einzieht und im Rathaus gelebt wird und  dass dann wieder die Belange aller Rostocker in allen Stadtteilen zur Kenntnis genommen und zur erfolgreichen Entwicklung von ganz Rostock umgesetzt werden.

Es wird Zeit, dass nicht das Rathaus bei Rieseninvestitionen für sich selbst befindet, was gut für die Rostocker ist, sondern in Zukunft wieder die Rostocker selbst! Und wenn die Rostocker schon mal selbst etwas beschlossen haben, wie voriges Jahr im Bürgerentscheid, dass dieses als Wählerauftrag akzeptiert und umgehend umgesetzt wird. Das zeichnet eine wahre Demokratie aus.

Wenigstens ein Stück Demokratie ist in Rostock geblieben: Dass der Oberbürgermeister und die Bürgerschaft sich regelmäßig zur Wahl stellen müssen!

Aber diese Regelung wurde auch nicht im Rostocker Rathaus getroffen...

 

Andreas Schäfer

Rostocker Tradischiff-Freunde

 

 

22.04.2018

 

Warum die BUGA 2025 für die Stadt Rostock so wichtig ist

und der Rostocker Nordwesten gleichzeitig von der Stadt

bestraft und ausgegrenzt wird

 

Es ist kräftig Bewegung in die Rostocker Kommunalpolitik gekommen. Man möchte unbedingt, dass die BUGA 2025 nach Rostock kommt. Zum einen möchte man den Geldbeutel der Stadt Rostock schonen, um sich über Fördergelder möglichst viel von bezahlen lassen, was der Oberbürgermeister Methling in seiner nun fast 14-jährigen Amtszeit "kaputtgespart" hat. Längst hätte der Stadthafen schon zum als maritime Meile gestaltet sein können. Der Hauptfokus des Oberbürgermeisters Methling lag aber fast ausschließlich darin, seit Beginn seiner Amtszeit im Jahre 2005 das Traditionsschiff "Dresden" in den Stadthafen zu bekommen. Er höchstpersönlich hatte diesen Dauerstreit vom Zaun gebrochen! Er höchstpersönlich zeichnet verantwortlich, dass das Kulturschiff "Stubnitz" aus Rostock vertrieben wurde. Und auch er war es, der hinter den Kulissen dafür sorgte, dass die "Georg Büchner" ihren "Denkmal-Status" verloren hat, damit sie verschrottet werden kann. Das nur, weil er den Platz für das Traditionsschiff schon mal freimachen wollte!

Herr Methling ist auch dafür verantwortlich, dass jegliche Weiterentwicklungskonzepte der IGA seit 2005 aktiv blockiert wurden, so dass sie nach und nach verfiel, an touristischen Attraktionen und Veranstaltungen und somit auch an Besucher verlor.

Der Oberbürgermeister Methling ist auch höchstpersönlich für die Liquidierung der IGA im Jahr 2015 verantwortlich (Es gibt dazu einen gültigen Bürgerschaftsbeschluss, der nur aufgrund eines Antrages der Ortsbeiräte Groß Klein und Schmarl bis zum heutigen Tag gestoppt wurde!!!) Da die IGA und das Traditionsschiff für ihn, wie er es öffentlich sagte, in der "Wallachei" liegen, dokumentierte er zugleich seine geringe Wertschätzung gegenüber den ca. 84 000 Einwohnern der Stadtteile Evershagen, Lütten Klein, Lichtenhagen, Groß Klein und Schmarl, die geografisch nunmal rund um das IGA-Gelände angeordnet sind. Von jeher war für den Oberbürgermeister Methling die Entwicklung des Stadtzentrums wichtig. Trotzdem hat er es in 13 Jahren aktiver Amtzeit nicht geschafft, das relativ kleine Gebiet des Stadhafens Rostock auch ohne dem Traditionsschiff zu einer touristischen Attraktion zu gestalten. Dafür bediente er reichlich die Immobilien-Lobby der Stadt Rostock mit Groß-Projekten, die immer mehr nach den letzen verbliebenen Grünflächen in der gesamten Stadt Rostock und Umgebung gieren! Dabei schreckte man nicht mal zurück, im Naturschutzgebiet (Diedrichshagen) bauen zu wollen. (Ach ja, die Diedrichshäger sollten sich nicht zu sicher sein, dass sie endgültig gewonnen haben - für die Stadt Rostock ist das Thema nur vorübergehend vertagt...)

Ich möchte nur erinnern, dass Rostock vor der Wende schon 250 000 Einwohner und den Wohnraum dazu hatte. Dieser wurde aufgrund des Bevölkerungsrückganges in Rostock nach der Wende radikal dezimiert. Dafür wurden lieber flächenhungrige und teure Eigenheim-Wohnsiedlungen, sowie teure Eigentumswohnungen in Rostock gebaut. Dort, wo vor 10 bis 15 Jahren ganze Plattenbauten abgerissen wurden, werden an gleicher Stelle wieder mehrgeschossige Häuser aufgebaut. Da freut sich doch die Immobilienbranche. Und so giert die Stadt auf das lukrative Stück (Bauland) auf dem jetzigen Messe- und IGA-Gelände und möchte dort Wohngebiete, und jetzt sogar eine neue Eis- und Schwimmhalle bauen. Nach nur 15 Jahren sollen 94-Millionen-Euro Investionen der Stadt Rostock einfach nur so weggeworfen werden, die Rostock in einen 20-Millionen-Euro-Schuldenberg  manövriert haben, um jetzt 113 Millionen für die BUGA 2016 nebst Stadthafen-Entwicklung auszugeben? (Der notwendige Theaterneubau, der auch schon viele Jahre zur Debatte steht, hätte "nur" 102 Millionen gekostet)

http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Buga-Plaene-Ein-neuer-Strand-fuer-die-Hansestadt

Wirklich clever der Plan, sich das Rostocker Stadtzentrum aus Fördertöpfen der BUGA 2025 jetzt bezahlen und aufwerten zu lassen, die man nur aus dem politischen Kalkül, das Traditionsschiff irgendwie in den Stadthafen kommen zu lassen, absichtlich jahrlang blockiert hat. Nur einem riesigen Unterschied, die IGA wird in Salami-Taktik Stück für Stück zu lukrativem Bauland der Stadt Rostock und der Immobilien-Lobby. Dabei ist das Traditionsschiff, die IGA und die Hansemesse bis zum Jahr 2033 aufgrund reichlich geflossener Fördermittelmittel von Bund und Land zur Nachnutzung als Austellungs-, Veranstaltungs- und Erholungszwecken gebunden. Diese Förderungsbindung ist der Stadt Rostock ungeheuer lästig und deshalb soll und muss die Liquidation der IGA aus ihrer Sicht so schnell wie möglich erfolgen, damit die Stadt nach ihren (Immobilien)Interessen an diesem Standort frei verfügen kann. Im Hintergrund, vom Rostocker Bürger völlig unbemerkt, werden dafür schon eifrig die Fäden gezogen. Die alte IGA-Führung wurde vergrault bzw. abgesetzt und mit Leuten besetzt, für die die Entwicklung rund um den Stadthafen höchste Priorität hat. Man wird auch den Baubeginn eines maritimen Museums vor dem Traditionsschiff absichtlich und abwartend herauszögern, denn ohne IGA und Hansemesse werden sie wohl kaum alleine genügend Besucher locken können. Und da der Bürgerentscheid nur eine Bindungsfrist bis zum 24.September 2019 hat, wird die Stadt sehr schnell dafür sorgen, dass das Traditionsschiff -entgegen des klar erteilten Wählerauftrages- doch noch in den Stadthafen kommt!

Dass in Anlieger der 5 Stadtteile im Rostocker Nordwesten - und nicht nur sie- ihre IGA, das Traditionsschiff und die Hansemesse lieben und behalten möchten, dass interessiert den "Bürger"Vertretern in unserem Rathaus herzlich wenig. Der Bürgerentscheid hat einen klaren Wählerauftrag aller Rostocker der Kommunalpolitik mitgegeben: Das Traditionsschiff bleibt in Schmarl und der von der Stadt selbst absichtlich herbeigeführte Verfall und Attraktivitätsverluste der Hansemesse, der IGA und des Traditionsschiffes ist umgehend zu stoppen und so schnell wie möglich touristisch aufzuwerten und zu entwickeln. Aber der Bürgerwille scheint hier in der Stadt die verantwortlichen Kommunalpolitiker recht wenig zu interessieren!!!

Aber im kommenden Jahr wird der Oberbürgermeister, aber auch die Bürgerschaft neu gewählt. Und dann sind auf einmal wieder alle Bürger für die Stadtpolitik interessant. Aber der Rostocker Bürger wird sehr genau hinsehen, wer in welcher Partei auch etwas für die Stadtbezirke außerhalb des Stadtzentrums gemacht hat. Und jede Partei und jeder Kandidat wird klar Stellung beziehen müssen, wie er denn die Zukunft der Hansemesse, des Traditionsschiffes und vor allem aber der IGA sieht. Da werden auch wieder die Wählerstimmen aus der "Wallachei" gefragt sein, denn abgerechnet wird zum Schluss - Und es wird zumindest nicht hier auf dieser Seite etwas vergessen sein, was auf diese Rechnung gehört!

 

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Woche

Andreas Schäfer

 

 

20.04.2018

 

Kommt die BUGA2025, dann geht die IGA!!!

 

Mit dem Bürgerentscheid am 24.09.2017 hat die Mehrheit der Rostocker Bürger unseren Kommunalpolitikern einen klaren
Wählerauftrag mitgegeben:
Das Traditionsschiff "Dresden" bleibt in Schmarl und ist zusammen mit einem maritimen Museumsneubau und der IGA zu einem Besucher- und Touristenmagnet zu entwickeln.
Es folgten eine Menge an Lippenbekenntnissen userer Lokalpolitiker, dass Sie den Wählerauftrag verstanden haben und nun endlich der Weg frei für die Umsetzung ist.

Doch was hat sich in Wirklichkeit in Hinsicht tragfähiger touristischer Entwicklungskonzepte für das Traditionsschiff "Dresden" und die IGA getan? Eine Menge! Aber leider nicht in die von den Rostocker Bürgern gewünschte Richtung:

24.09.2017  Die Rostocker Bürger entscheiden beim Bürgerentscheid für den Verbleib des Traditionsschiffes "Dresden" an der IGA und votieren somit für die touristische Entwicklung Entwicklung der IGA, dem Neubau eines maritimen Museums und die touristische Entwicklung des Traditionschiffes zur Erhaltung und Pflege des maritimen Erbes unserer Hansestadt
Nov. 2017 Der IGA-Geschäftsführer Herr Hots-Thomas schmeißt resigniert seinen Posten als Geschäftsführer der IGA hin und verlässt Rostock im Dezember 2017
Dez. 2017 Auf der Ortsbeiratsitzung in Schmarl werden durch die Stadt Rostock die beiden Bauvorhaben für Wohngebiete auf dem Gelände der Hansemesse (Hamburger Tor) und auf dem IGA-Gelände der ehemaligen Nationengärten am Seezeichenweg vorgestellt. Somit werden quasi die beiden wichtigsten Zugänge zu der IGA mit mehrstöckigen Wohnhäusern zugebaut und wichtige Entwicklungsflächen für Infrastruktur wie z.B. Zubringer-, Versorgungs- und Parkflächen für Reisebusse und Ausstellungsflächenauf der IGA wären ein für allemal verloren
 

Die Aufsichtsratsvorsitzende der IGA, Frau Karina Jens, setzt sich für eine schnelle Ausschreibung und Neubesetzung der Stelle des Vorstandsvorsitzenden aus. Sie ist gegen die Bewerbung Rostocks für die BUGA 2025, weil sie aufgrund von dann 2 Gartenschauen in der Stadt um den Fortbestand der IGA fürchtet.

Jan. 2018

Auf Initiative des Groß Kleiner Ortsbeirates wurde die Groß Kleiner Bushaltestelle wird in Blockmacherring/IGA Park umbenannt. Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad der IGA damit zu erhöhen, so die Information vom Ortsbeiratsvorsitzenden von Groß Klein, Herrn Michaelis.

Feb. 2018

In dem lokalen Medien erscheinen Berichte, dass auf dem Gelände des IGA-Parkes eventuell eine Eis- und Schwimmhalle gebaut werden soll. In Salami-Taktik wird also Fläche für Fläche vom Messe- und IGA-Gelände für Bebauungen vorgesehen. Ach wie war das noch mit dem Spaßbad "Samoa" in der Touristenhochburg Warnemünde? Millioneninvestionen und Pleite nach nur 2 Jahren.

Wie Herr Michaelis, Ortsbeiratsvorsitzender von Groß Klein gab per Email in Bezug Eis- und Schwimmhalle in Schmarl folgende Information:

Zitat

"Nach einer Bürgerumfrage bestand der Wunsch für eine zusätzliche Schwimmhalle in Rostock. Auch wenn es zur Zeit noch keine konkreten Planungen gibt, kann man sich vorstellen, dass ein Neubau in Schmarl möglich ist. Insbesondere die Infrastruktur spricht für diesen Standort. Außerdem besteht im Umfeld der Hansemesse Baurecht."

Zitatende

07.03.2018

Bürgerschaftssitzung

Als kommissarische Geschäftsführer der IGA werden Herr Matthias Horn und Frau Dr. Möller eingesetzt. Beide sind auch Geschäftsführer des Schiffbau- und Schifffahrtsmusuems Rostock (man könnte auch sagen, des Traditionsschiffes"Dresden")
Herr Horn ist Referent für Stadtentwicklung im Büro des Oberbürgermeisters Roland Methling und ist somit in Rostock ständig auf der Suche nach Baugrundstücke für Wohngebiete.

http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Rostock-plant-neue-Wohngebiete-fuer-50000-Menschen

Zudem ist Herr Horn in Personalunion auch noch BUGA-Beauftragter der Stadt Rostock! Na, wenn man da nicht den Bock zum Gärter gemacht hat? Da helfen auch keine Lippenbekenntnisse eines Herrn Horn, dass die IGA angeblich zusammen mit der BUGA entwickelt werden soll.

http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Buga-Gruene-Stadt-am-Wasser

Die Entwicklung in der Kommunalpolitik zeigt in die entgegengesetzte Richtung!

Bei der Bürgerschaftssitzung geht es u.a. auch um das IGA-Entwicklungskonzept.
https://ksd.rostock.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015035
Auf der einen Seite will man die Eingänge und Flächen mit Wohngebieten und mit eventuell einer Eis- und Schwimmhalle weitere Flächer der IGA zubauen, auf der anderen Seite möchte man angeblich die touristische Attraktivität soweit heben, so dass die IGA-GmbH unabhängiger von kommunalen Zuschüssen wird. Mit anderen Worten, die IGA soll sich selbst tragen, weil die Stadt sie nicht mehr bezahlen möchte.
(Das gesparte Geld soll dann höchstwahrscheinlich in die Nachnutzung der BUGA fließen - zwei Gartenausstellungen kann sich verständlicherweise keine Stadt der Größenordnung von Rostock leisten.
Zudem möchte die Stadt in Bezug Finanzierung zwischen Parkgelände und Museumsgelände unterscheiden... Das macht die endgültige Liquidierung der IGA leichter.

11.04.2018

Frau Karina Jens wurde auf Betreiben ihrer eigenen Partei als Aufsichtsratsvorsitzende der IGA gefeuert. Somit ist die letzte Vollblut-Kämpferin für den Fortbestand und die touristische Entwicklung der IGA deinstalliert worden.

https://www.youtube.com/watch?v=0kNnPOWPpCA&vl=de
Im Januar 2017 wurde die Entmachtung von Frau Jens  durch die CDU schon einmal versucht. Dieses Vorhaben scheiterte aber.
Von der Stadt wurde nun Frau Chris Günther (CDU) als Aufsichtsratsvorsitzende der IGA berufen. Frau Günher ist erst seit Februar 2017 Mitglied der Rostocker Bürgerschaft und ist unseres Wissens nach in der Öffentlichkeit im Rahmen des nicht groß für die Belange der IGA in Erscheinung getreten.

16.05.2018 Die Bürgerschaft wird über die Bewerbung zur BUGA 2025 beraten und diese dann sicherlich auch bis zum Bewerbungsendtermin im Juni 2018 bei der "Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DGB)" einreichen. Momentan ist wohl nur Wuppertal als Mitbewerber.

Wie ein parteiloser Angestellter der Stadt Rostock 2005 an die finanziellen Mittel für den Wahlkampf zum Oberbürgermeister kam, das ist schon ziemlich dubios. Zweifellos hatte Roland Methling zu jenem Zeitpunkt sich schon einen Namen gemacht, weil der die Hansesail zu großem Erfolg verholfen hat. Und viele vertrauten seinem Wahlslogan "Einer von uns", denn er stammt aus Tessin, in der Nähe Rostocks.
Sein Vorgänger, der Oberbürgermeister Arno Pöker (SPD) hat Rostock die IGA gebracht. Es wurden 94 Millionen Euro investiert und aufgrund der umfangreiche geflossenen Fördermittel gibt es ein Nutzungsbindung von 30 Jahren für die IGA und das Traditionsschiff.

Obwohl die IGA 2003 die kalkulierten Besucher mit ca. 2,63 Millionen erreicht hat, schloss die IGA aufgrund von Mauscheleien und Managementfehler mit Schulden von ca. 20 Millionen Euro ab. Noch im Amt wollte Herr Pöker ein nachhaltiges Nachnutzungskonzept für die Messe, die IGA und das Traditionsschiff. Doch die IGA-Schulden brachten
ihn zu Fall bevor ein Nachnutzungskonzept erstellt war
2005 wurde Herr Methling zum Oberbürgermeister der Hansestadt gewählt, in der Hoffnung der Rostocker, dass er die ganze Stadt Rostock mit einem solchen Erfolg entwickelt, wie die Hansesail zuvor.

Bedauerlicherweise, und daraus machte der Oberbürgermeister auch öffentlich keinen
Hehl, ist für ihn der Rostocker Nordwesten mit seinen Stadtteilen Evershagen, Lütten Klein, Lichtenhagen, Groß Klein und Schmarl nur "Wallachei". Deshalb kämpfte er von Anfang an, dass das Traditionsschiff "Dresden" in den Stadthafen verholt wird. Aus diesem Grund wurde auch das Kulturschiff "Stubnitz" und die "Georg Büchner" geopfert,um Platz im Stadthafen zu bekommen.
Seit Beginn seiner Amtszeit 2005  wurden alle Entwicklungskonzeptionen für den IGA-Park und das Traditionsschiff konsequent von Herrn Methling akiv blockiert bzw. nicht umgesetzt!!! Sein Ziel war es offensichtlich, den IGA-Park durch notwendige und fehlende Invesitionen dem Verfall preiszugeben und an touristischer Attraktivität verlieren zu lassen.
Zeit und Witterung halfen ihm erfolgreich und so verrotteten innerhalb weniger Jahre die Wasserspiele vor der Messehalle, die baulichen Attraktionen in den Nationengärten, wie auch der Meeresgott "Njörd", der still und heimlich wegen der maroden Unterwasserkontruktion abgebaut im Oktober 2016 werden musste. Im November 2017 wurde Meeresgott "Njörd" auf dem Gelände der "ALBA Metall Nord GmbH Betriebsstätte Marienehe" gesichtet. Eine Nachfrage ergab, dass wirklich nur das Unterwassergestell marode war, die Skulptur selbst ist noch in sehr gutem Zustand ist. Die Verschrottungsfirma findet die Skulptur zu schade zum verschrotten und stellt sie eventuell bei sich auf dem Gelände auf! (ein Bauantrag dafür soll noch gestellt werden).
Um es auf den Punkt zu bringen, der IGA-Park ist sichtbar in die Jahre gekommen und auch in Beziehung Veranstaltungen ist in Bezug Anzahl und Attraktivität ein starker Abwärtstrend zu erkennen. Dazu kommen noch keine oder Negativwerbung durch die Stadt.
Im September 2017 fand nun der Bürgerentscheid zum Standort des Traditionsschiffes"Dresden"statt, der zugunsten des Verbleibes des Schiffes an der IGA ausging.
Wer davon ausging, dass dann endlich mit der Entwicklung des Stadthafens und der
IGA begonnen wird, sieht sich einer weiteren Hinhalte-Arie ausgesetzt . Ganz oben auf der Wunschliste steht
erstmal die BUGA 2025 mit vielen vollmundigen Versprechungen. Gab es die nicht auch für das Theater? Auch hier wird seit über ein Jahrzehnt der Bau verzögert. Solange Roland Methling als Vorsitzender des Förderverein Tradition Ostseeschifffahrt die Halle 207, welche dem Förderverein gehört in der Sommerspielzeit an
das Theater langfristig vermietet, wird er wohl kaum Interesse an einem Theaterneubau haben.

Seit 2015 liegt ein Konzept zur Gestaltung der Maritimen Meile im Stadthafen vom Maritimen Rat vor. Bis heute keinerlei Bewegung in der Umsetzung...

Derweil ist unser Noch-Oberbürgermeister in gewohnter Weise dabei, schon die Fäden für die Zeit nach ihm zu ziehen. Im Frühjahr 2019 wird u.a. ein neuer Oberbürgermeister für Rostock gewählt und Herr Methling darf (Gott sei dank!!!) aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Und so mauschelt er weiter und besetzt Positionen in der Stadt mit Personen, die seine Gunst haben:

http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Personal-Zoff-im-Rathaus-Lukrative-Jobs-fuer-OB-Vertraute

Und alle schauen bei seinem Tun wieder untätig zu....


Wie sieht es eigentlich mit einem nachhaltigen Nachnutzungskonzept für die BUGA 2025 aus? Wir das genauso ein Disaster wie mit der IGA? Antworten, die die Stadt den Rostockern noch schuldig ist.

Die IGA ist zu 100 Prozent baulic erschlossen und ist für eine Gartenausstellung und Festival-Gelände entworfen worden. Was nur fehlt sind Blumen, Attraktionen, Ausstellungen Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten. Noch ist das Gelände und sind die Möglichkeiten dafür da. Wie lange noch, das ist äußerst fraglich. Wenn erst mal alles zugebaut ist, dann verschwindet das Traditionsschiff noch mehr aus dem Blickfeld der Touristen. Und da der Bürgerentscheid nur für 2 Jahre
bindend ist würde es uns nicht wundern, wenn man den Bau des maritimen Museums über Jahre verzögert um eines Tages das Traditionsschiff "Dresden" doch noch in den Stadthafen zu holen...
Fakt ist auf jeden Fall: Nur die Kombination Messehalle, IGA und Traditionsschiff hat das riesige Potential für dauerhafte Attraktivität. Ein kleines Schifffahrtsmuseum und das Traditionsschiff alleine werden niemals allein die Attraktivität aufbringen können, dauerhaft Besucher und Touristen zu locken, da muss man nicht unbedingt Oberbürgermeister oder Stadtentwickler sein, um das zu erkennen.
Sehr geehrte Kommunalpolitiker: Nutzt endlich die geplanten gesparten 10 Millionen für Verholung des Traditionsschiffes, welche die WIRO und die RVV zahlen wollten
beginnt endlich die Entwicklung der IGA und baut das maritime Museum vor das Traditionsschiff. Zugleich beginnt endlich mit der Gestaltung des Rostocker Stadthafens.

Rostock braucht keine BUGA 2025, keine Millioneninvestion in noch unbekannter Höhe mit ungewissem Ausgang und fehlendem Nachnutzungskonzept.
Und liebe Rostocker Bürgerschaft! Ihr seid gewählt um die Interessen aller Rostocker zu vertreten. Und dazu gehören unter anderem auch die 5 Stadtteile im Rostocker Nordwesten mit ihren über 84 000 Einwohnern!

 

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schäfer

 

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